Titelschutz für Buchstabensuppe?

Nicht essbar, sondern lesbar soll das sein, was der Verfasser aus Buchstaben zubereitet. Trifft dessen Literatur auf den Geschmack eines Verlags, kommt es zum Verlagsvertrag und darin zur Abtretung der Autorenrechte hinsichtlich Vervielfältigung und Verbreitung. Spätestens bei Buchveröffentlichung entsteht der Titelschutz, wenn nicht vorher schon eine Titelschutzanzeige geschaltet wurde.

Verlagsrechte, Nutzungsrechte und Probleme

Als Verlag wird Ihnen vorgeworfen, in puncto Marketing und Vertrieb zu wenig geleistet zu haben – die Schriftstellerin wünscht einen Aufhebungsvertrag? Der für ein Buchprojekt beauftragte Ghostwriter schafft es nicht, das Manuskript fristgerecht abzuliefern? Ein Autor klagt auf Veröffentlichung oder findet sein Honorar zu niedrig? Der in Ihrer Zeitschrift veröffentlichte Beitrag taucht zeitgleich in einem anderen Magazin auf? Im Verlagsprogramm der Konkurrenz wird ein Sachbuch unter fast gleichlautendem Titel angekündigt? Sie sehen sich Plagiatsvorwürfen durch Dritte ausgesetzt? Sie möchten gegen urheberrechtswidrige Kopien und Distribution eigener elektronischer Bücher vorgehen?

Der Verlag, für den Sie schreiben wollen, sieht in einem Buy-out-Vertrag die Übertragung aller weiteren Nutzungsrechte vor, so die Verfilmung oder Vertonung, Veröffentlichung im Internet oder als E-Book? Ein zweiter Verlag bietet Ihnen ein wesentlich höheres Honorar und Sie fragen sich, wie es um Ihr Rücktrittsrecht vom ersten Verlagsvertrag bestellt ist?
Das von Ihnen eingereichte Manuskript wird nur als PDF auf der Internetseite veröffentlicht? Der Verlag bringt Ihr Sachbuch oder Spiel nicht heraus oder er weigert sich, Ihnen das korrigierte Manuskript zur Genehmigung zurückzusenden?

Ihre Branche ist:
der Buchverlag, Fachverlag, Musikverlag, Bühnenverlag, Kunstverlag, Comic Verlag, Spieleverlag, Onlineverlag, Zeitungsverlag, Zeitschriftenverlag, Hörbuchverlag, Softwareverlag, Kartenverlag, das Korrektorat, Book-Packaging, die Druckvorstufe, Mediengestaltung, Pressearbeit, der Lizenz-Handel.

Sie arbeiten in oder für die Verlagsbranche als:
Verleger, Autor, Journalist, Herausgeber, Komponist, Übersetzer, Lektor, Graphiker, Agentur-Inhaber, Programmierer, Spiele-Entwickler, Grossist, PR-Manager, Comiczeichner.

Was ich als Anwalt auf dem Gebiet Verlagsrecht für Sie tun kann:

  • Autorenrecht: Veröffentlichung, Abrechnung, Honorierung, Einsichtsrecht einfordern
  • Kündigung aufgrund von Vertragsverletzungen oder Herabwürdigung einreichen
  • Anspruch auf weitere Beteiligung bzw. Nachvergütung geltend machen, Klage auf Honorar-Anpassung (Bestsellerparagraph betrifft v.a. Übersetzer)
  • Recht zum Rückruf von Nutzungsrechten wegen Nichtausübung, gewandelter Überzeugung oder inhaltlicher Änderungen geltend machen.
  • Verlagsrecht (Lizenz zur Vervielfältigung und Verbreitung): Schadensersatzansprüche wegen nicht eingehaltener Ablieferungsfrist, nicht eingehaltenem Umfang oder Manuskript-Beschaffenheit
  • Gestaltung und Prüfung von Verträgen: Verlagsvertrag, Autorenvertrag, Herausgebervertrag, Bestellvertrag, Musikverlagsvertrag, Übersetzervertrag (Total-Buy-out AGBs wurden von Gerichten als teilweise rechtswidrig beurteilt.)
  • Erstellung und Prüfung von Zusatzvereinbarungen, Freigabeerklärungen
  • Buchtitel, Werktitel und Werktitelschutz: Titelschutzanzeigen, Anmeldung, Prüfung
  • Verfahren wegen Titelschutz-Verletzung und Verwechslungsgefahr
  • Rechtsauskunft und juristische Hilfe in allen verlagsrechtlichen Fragen

Auch wenn es um rechtliche Fragen zur VG-Wort geht, um Lizenzen für vergriffene Bücher oder Hörfunk-Beiträge, rufen Sie an (+49 (0)2 11 – 4497 428 ).