Künstlersozialversicherung

Mit der Künstlersozialversicherung werden selbstständige Künstler und Publizisten in das gesetzliche Sozialversicherungssystem einbezogen. Sie sind pflichtversichert in der gesetzlichen Renten-und Pflegeversicherung.

Das Besondere: Die selbstständigen Künstler und Publizisten brauchen nur die Hälfte ihrer Beiträge zu zahlen und sind damit ähnlich günstig gestellt wie Arbeitnehmer. Die andere Beitragshälfte wird durch die Künstlersozialabgabe der Kunst- und Publizistikverwerter (z.B. Verlage, Konzertdirektionen, Rundfunk, Fernsehen, Galerien, Werbeagenturen, Kunst-und Musikschulen) und durch einen Bundeszuschuss finanziert.

Die Eintragung in die Handwerksrolle ist für die Frage, ob eine Tätigkeit als Kunst oder Handwerk einzustufen ist, nicht konstitutiv. Weder schließt die Rolleneintragung die Künstlereigenschaft zwingend aus, noch bedeutet umgekehrt die Löschung in der Handwerksrolle, dass keine handwerkliche, sondern eine künstlerische Tätigkeit ausgeübt wird.

Rechtsanwältin Dorothe Lanc verfügt über umfangreiche, langjährige Erfahrungen im Künstlersozialversicherungsrecht und bietet hier ….

  • Beratung zum Antragsverfahren zur Aufnahme in die Künstlersozialversicherung
  • Beratung zur Einkommensschätzung und eigenen Abgabepflicht im Falle der Beauftragung von Dritten
  • Beratung in Fragen zu Beitragshöhe, Kontrollen und Nachprüfung der KSK
  • Überprüfung der Voraussetzungen, ob ein Anspruch auf Aufnahme als Künstler in die Künstlersozialversicherung besteht
  • Beratung zurAbgrenzung der künstlerischen von der handwerklichen Tätigkeit
  • außergerichtliche Vertretung im Widerspruchsverfahren gegen die Künstlersozialkasse, z.B. bei ablehnendem Bescheid der KSK bzgl. der Aufnahme in die KSK
  • Prozessführung gegen die Künstlersozialkasse, wie z.B. Klage auf Feststellung der Versicherungspflicht oder – in Fällen des Ausschlusses – Klage auf Feststellung der weiteren Versicherungspflicht