Soziale Absicherung über die KSK

Das Finanzierungssystem der Künstlersozialversicherung speist sich zu 50% aus Beiträgen der versicherten Künstler, zu 30% aus Abgaben derjenigen, die deren Werke und Leistungen verwerten und zu 20% aus Bundeszuschüssen. Das Verfahren wurde 1983 ins Leben gerufen, um eigenschöpferisch tätige Selbständige sozial abzusichern. Hintergrund: Wirtschaft und Kultur vergeben zunehmend Aufträge an freiberufliche Kreative. Diese kosten ihre Auftraggeber weit weniger Geld als eine GmbH, die mehrere Festangestellte sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

  • Wenn Sie sind freischaffend kreativ als….

Maler, Gestalter von Holz / Glas / Keramik / Textilien / Metall, Graveur, Emailleur, Goldschmied, Silberschmied, Freelancer in der IT-, Medien- und Werbe-Branche, Visagist oder Stylist, Agentur für Künstlervermittlung, Konzertveranstalter, Gastspieldirektion, Fotograf, Designer, Architekt, Autor, Journalist, Publizist, Herausgeber, Musiker, Bandleader, Kameramann, Filmemacher, Produzent, Schauspieler, Regisseur, Lehrer.

kann die Aufnahme als Künstler in die Künstlersozialversicherung für Sie in Betracht kommen.

 

  • Wenn Sie als Unternehmer in der Kreativ-Branche tätig sind und z.B. ….

einen Kunsthandel, ein Auktionshaus, ein Museum oder eine Galerie, einen Buchverlag, einen Presseverlag, ein Theater, ein Orchester, einen Chor, eine Presseagentur, eine Bildagentur, eine Werbeagentur, eine Agentur für Öffentlichkeitsarbeit, eine Theaterdirektion, eine Konzertdirektion, eine Gastspieldirektion, Rundfunk, Fernsehen, ein Varieté, ein Zirkusunternehmen, eine Ausbildungseinrichtung, eine Fortbildungseinrichtung für künstlerische oder publizistische Tätigkeiten, etc.

betreiben oder als sonstiges Unternehmen künstlerische Leistungen von selbständigen Künstlern oder Publizisten verwerten, können Sie zur Künstlersozialabgabe herangezogen werden.