Handwerksrecht

Die Abgrenzung der künstlerischen von der handwerklichen Tätigkeit ergibt sich nur dort, wo die Tätigkeit auch ein von der Handwerksordnung erfasster Handwerksberuf gewertet werden kann.

Konkret betroffen von dieser Rechtsfrage sind z.B. die Berufe des Fotografen, Schmuckdesigners, Fassadenmalers, Gestalters von Schaustellergeschäften, Restauratoren, Keramikern, Kunstschmieden, Raumgestalters etc.

Ist der Betroffene als „Handwerker“ einzustufen, entsteht für ihn eine Zwangsmitgliedschaft in der Handwerkskammer. Er ist zur Zahlung von Kammerbeiträgen verpflichtet und unterliegt der Kammerüberwachung.

Die eigenständigen Handwerkskammern sowie der zahllosen Gewerbe- und Ordnungsämter haben unterschiedliche Vorgehensweisen, so dass es keine einheitliche Vorgehensweise zur praktischen Handhabung des Abgrenzungsproblems gibt. Mitunter findet eine gewisse Koordination der Handwerkskammern untereinander und ein gelegentlicher Informationsaustausch zwischen den Kammern und den zuständigen Gemeindeverwaltungen statt.

Dies kann im Einzelfall dazu führen, dass der Betroffene von einer Handwerkskammer zwangsweise aufgenommen wird, wogegen sich der Betroffene rechtlich wehren kann.

 Rechtsanwältin Dorothe Lanc bietet hier ….

  • Beratung zur Abgrenzung der künstlerischen von der handwerklichen Tätigkeit
  • außergerichtliche Vertretung im Verwaltungsverfahren bei der zwangsweisen Aufnahme in die Handwerkskammer
  • Prozessführung gegen Handwerkskammern